Epilepsie – ein Leiden mit unserem Hund – Teil 4

Die Verkäuferin im Zoofachhandel wies uns darauf hin, dass die Bestandteile der herkömmlichen chemischen Spot-ons und Zeckenhalsbänder zu großen Anteilen Pestizide seien und auch Epilepsie auslösen könnten.

Ich fiel aus allen Wolken, als ich das hörte.

Dies war der Beginn, mich mit Zeckenmitteln aller Art zu befassen.

Bereits im Urlaub machten wir einen Termin beim Tierarzt – aber davon später mehr………

Zuhause angekommen hatte unser liebes Hündchen an zwei Tagen (So. + Mo.) hintereinander Anfälle, so dass wir zur Notfallaufnahme einer Tierklinik in unserer Nähe fuhren. Dort wurde der Hund stationär aufgenommen und ich musste ihn allein lassen.

Auf meiner Arbeitsstelle wartete ich ungeduldig und voller Sorge auf den Rückruf der Tierklinik.

Als dieser endlich kam, war ich schon völlig aufgelöst.

Die Tierärztin die anrief, empfahl, ein MRT vom Kopf und evtl. eine Hirnwasserentnahme machen zu lassen. Ich war erst mal total schockiert und fix und fertig. Wie soll das alles gehen?

Nach Feierabend holte ich mein Hündchen aus der Tierklinik ab. Man gab mir eine neue Sorte Epilepsiemedikament für Tiere mit. Der Tierarzt wies mich in der Medikamentengabe ein und betonte, dass der Hund sein Leben lang das Mittel nehmen müsste.

Der Preis für das Medikament lag zwischen 60 und 70,-€ / Monat. Man darf allerdings nicht vergessen, dass es ohne Diagnose erst mal gegeben werden sollte.

Nach geraumer Zeit konnte ich keine Verbesserung feststellen. Im Gegenteil, die epileptischen Anfälle kamen nun jedes Wochenende nachts. Zum „Glück“ nur wochenends, wobei ich nicht weiß, ob der Hund auch während meiner Arbeitszeit Anfälle hatte.

Abends drehte mein Hündchen ziemlich auf, aber auch tagsüber war er sehr unruhig. Er drehte sich ständig im Kreis und versuchte in seinen Schwanz zu beißen. Was nun? Ich recherchierte im Internet nach Tierärzten, die auch mit Naturheilverfahren arbeiteten.

Der erste Tierarzt beschloss das Epilepsiemittel durch ein anderes zu ersetzen. Er verschrieb ein Homöopatikum und irgendwelche andere Tropfen. Aber es wurde immer schlimmer mit dem Hund. Nachdem er dann so aufgedreht hatte, lag er anschließend irgendwann erschöpft im Körbchen. Ich setzte das neue Epilepsiemittel wieder ab.

Der zweite Tierarzt mit Naturheilverfahren bewirkte mit seiner Behandlung auch keine positiven Veränderungen. Aber er gab uns ein Beruhigungsmittel für unser armes liebes Hündchen. AnWin war jetzt 9 Monate alt………..

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